Aktuelles

Mitarbeiterinnenschulungen
17.12.2017

MitarbeiterInnenschulung 2018

Vom 23.-27. März 2018 findet die Mitarbeiterschulung für ...
[weiterlesen]

Vom 23.-27. März 2018 findet die Mitarbeiterschulung für junge Menschen ab 14 Jahre, die sich in Gruppen, bei Aktionen oder auf Freizeiten als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren oder vorhaben sich zu engagieren, in Walderlebniszentrum Soonwald statt.

In dieser Mitarbeiterschulung werden Euch wieder  eine Vielzahl von Ideen vorgestellt und gemeinsam mit euch weiterentwickelt, welche für eure ehrenamtliche Arbeit hilfreich sind.

„Cornhole, Leitergolf & Co“ – Bauen von und Spielen mit Großspielgeräten
„Rettet das Spiel“ – Spiele anleiten und zum Mitspielen animieren
„Bühne frei“ – Mit Gruppen theaterpädagogisch arbeiten
„dig.it“ – Digitale Medien in der Jugendarbeit
„Teamfähigkeit & Leitungsverhalten“ – Kompetenzen, Rolle und Verantwortung von GruppenleiterInnen
„Recht so“ – Rechtliche Fragen in der Jugendarbeit
„Feel The Spirit“ – Mit Andachten, Tagesabschlüssen und biblischen Geschichten begeistern
„Wild Life“ – Naturpädagogische Ideen im Wald ausprobieren

Die Schulung bietet Gelegenheit andere Ehren- und Hauptamtliche kennenzulernen und sich über Erfahrungen in der Kinder- und Jungendarbeit auszutauschen und zudem ist sie ein Baustein zur Erlangung der Juleica in der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis An Nahe und Glan. Wie immer werden wir uns selbst verpflegen.

Beginn: Freitag, der 23. März 2018, 16.00 Uhr

Ende: Dienstag, der 27. März 2018, 10.30 Uhr

Preis: 100 € für Unterkunft und Verpflegung

Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, meldet euch deshalb bitte mit vollständig ausgefüllter Anmeldung möglichst bald im Jugendreferat an. Die Ausschreibung findet ihr hier (klick!).


[verkleinern]

Aktuelles
15.12.2017

„95 Thesen für eine andere Welt“

Reformation bedeutet Erneuerung und Veränderung. Mit seinen ...
[weiterlesen]

Reformation bedeutet Erneuerung und Veränderung. Mit seinen 95 Thesen hat Martin Luther eine neue Zeit eingeläutet. Unter dem Titel „95 Thesen für eine andere Welt“ haben Jugendliche im Kirchenkreis An Nahe und Glan dazu ein eigenes Stück erarbeitet. Dabei stand vor allem die Frage im Vordergrund, was ihnen in einer Welt, die immer mehr aus den Fugen zu geraten scheint, eigentlich Orientierung bietet. Sie haben Muster und Strukturen unserer heutigen Gesellschaft nachgezeichnet, haben Missstände angeprangert und waren sich einig: „Wir haben Angst“! Doch Sie haben auch Visionen entwickelt, wie es anders sein könnte, nach Impulsen zum Auf- und Umbruch gesucht und hoffnungsvoll nach vorne geblickt. Nach nicht ganz 95 Leitfragen wie „Wo musst Du Widerstand leisten?“, „Wie überwindet man Ängste?“ und „Was gibt Dir Hoffnung?“ wurden zutiefst persönliche Texte entwickelt und diese in Bilder verpackt. Entstanden ist eine sehr ehrliche theatrale Collage, die im wahrsten Sinne Türen öffnet in eine andere Welt.

Das Projekt wurde  von der Stiftung Jugend der Sparkasse Rhein-Nahe, der Ev. Kirche im Rheinland, dem Landesjugendring Rheinland-Pfalz sowie dem Kirchenkreis An Nahe und Glan gefördert.

Der Film über die letzte Aufführung steht hier (klick!) zum Download bereit.


[verkleinern]

Aktuelles
01.10.2017

Erste-Hilfe-Kurs im Rahmen der Juleica-Ausbildung

Der Termin für die Erste-Hilfe-Schulung 2018 steht fest: ...
[weiterlesen]

Der Termin für die Erste-Hilfe-Schulung 2018 steht fest: Sie findet am Samstag, 20.01.2018 von 09.00 bis 17.00 Uhr im Markuszentrum, Matthias-Grünewaldstraße 20, Bad Kreuznach statt. Die Schulung ist Vorausetzung zur Erlangung der Juleica. Aber auch wer die Juleica bereits besitzt, kann die Schulung zu Auffrischung nutzen. Ausschreibung Anmeldung findest du demnächst hier (klick!).
[verkleinern]

Aktuelles
20.09.2017

95 Thesen für eine andere Welt Theater zur Reformation -Ein starkes Stück

Jugendliche der evangelischen Jugend im Kirchenkreis An ...
[weiterlesen]

Jugendliche der evangelischen Jugend im Kirchenkreis An Nahe und Glan aus den drei Kirchengemeinden Bad Sobernheim, Roxheim, Bad Kreuznach und Meisenheim zeigen in einem Theaterstück, was ihnen die Reformation und Martin Luther heute noch zu sagen haben.Eine jugendliche Schauspielerin tritt aus einer Tür und malt den Teufel an die Wand. 13 weitere Personen stehen auf der Bühne des Ev. Gemeindezentrums Hargesheim, murmeln vor sich hin, dann ein Schrei: „Ich habe Angst!“ Es geht viel um Angst im ersten Teil des Theaterstückes „95 Thesen für eine andere Welt“, das die Jugendlichen anlässlich des diesjährigen 500-jährigen Reformationsjubiläums unter professioneller Anleitung (Regie: Julia Hahn) selbst erarbeitet haben. Um die Angst, nicht zu genügen, nicht dem Idealbild zu entsprechen, nicht mehr mitzukommen in dieser Welt. An einer anderen Tür, die wie ein Smartphone gestaltet ist, öffnet sich das Fenster zur Welt und es flackern Medienbilder über das Display, wie wir sie heute tagtäglich sehen. Explosionen, verletzte Menschen, Überschwemmungen, Flüchtlingsströme. Es sind Bilder zum Angst haben.

In ihrem Stück sind die jugendlichen Spielerinnen und Spieler auf der Suche nach Orientierung und nach einem Weg, ihre Ängste zu überwinden. Dabei scheint auch immer wieder die Auseinandersetzung mit Luther durch, wenn er Szenen kommentiert oder wenn aus den Wortbildern, die er vor 500 Jahren durch seine Bibelübersetzung schuf, plötzlich lebendige Bilder auf der Bühne werden. Immer wieder öffnen sich wortwörtlich Türen die Roy Müller zusammen mit den jugendlichen Akteuren aus der Bühnen- und Requisitengruppe geschaffen hat. Sie geben dem Publikum in 95 Thesen und Szenen Einblick in die Gedanken der Jugendlichen, die aus ihrer Lebenswelt von Diskriminierung, Ausgrenzung, Intoleranz und vor allem immer wieder von Angst und Orientierungslosigkeit erzählen. Sie prangern an, was aus ihrer Sicht in unserer Welt verkehrt läuft. Eine der aussagekräftigsten Szenen ist dabei der bildhaft dargestellte Kampf der schlechten Nachrichten, die die wenigen guten Nachrichten, die Hoffnung geben könnten, förmlich ersticken.
Doch die Jugendlichen malen nicht nur schwarz, sie geben auch Ausblicke. Irgendwann wird der Teufel abgewischt und die düstere Atmosphäre wird aufgebrochen. Denn es gibt Vorbilder, an denen man sich orientieren kann, es gibt Möglichkeiten, die Welt zu verändern, auch wenn es einem nicht so scheint. Zu diesem Schluss kommen die Spieler. Jeder Zuschauer bekommt seinen ganz persönlichen Denkzettel und schließlich verkünden alle Spielerinnen und Spieler in einer kurzen These, wie sie gedenken, die Welt zu verändern. Der letzte Satz, der auf der Bühne fällt, spiegelt dann nach einer Stunde gedankenvoller Auseinandersetzung wieder, was alle denken: „Ich will keine Angst mehr haben!“

Wer die Premiere verpasst hat, hat noch zweimal die Chance, das Stück auf der Bühne zu erleben. Weitere Vorstellungstermine sind angesetzt für Samstag, 28.10.2017 um 18:00 in der Ev. Matthiaskirche in Bad Sobernheim sowie für Samstag, 18.11.2017 um 18:00 in der Ev. Pauluskirche Bad Kreuznach.


[verkleinern]