Satzung

Satzung für den synodalen Fachausschuss für Jugendarbeit
im Kirchenkreis An Nahe und Glan


Aufgrund von Art.98 Abs.3KO und Art. 109 der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland  hat die Kreissynode des Kirchenkreises An Nahe und Glan folgende Satzung für den Fachausschuss für Jugendarbeit beschlossen:

Präambel

Evangelische Jugendarbeit ist Lebensäußerung der Evangelischen Kirche, die Jesus Christus als ihren alleinigen Herrn bekennt. Dem Anspruch und der Zusage Jesu versucht Ev. Jugendarbeit zu entsprechen, indem sie die Kinder und Jugendlichen ganzheitlich annimmt, als Menschen mit Leib und Seele, mit Hoffnungen, Freuden,Sorgen, Ängsten, Schuld und Sehnsüchten, mit ihrem Verstand und ihren Gefühlen.

§1

 Gesamtverantwortung der Kreissynode und des Kreissynodalvorstandes

Die Kreissynode und der Kreissynodalvorstand tragen die Gesamtverantwortung für die Jugendarbeit im Kirchenkreis An Nahe und Glan.

Unbeschadet der Zuständigkeit des Kreissynodalvorstandes ist die Kreissynode für die Grundsatzentscheidungen über Planung und Zielsetzung der kreiskirchlichen Jugendarbeit verantwortlich.

§ 2

Aufgaben des Arbeitsbereiches

Umsetzung der Konzeption für Jugendarbeit im Kirchenkreis An Nahe und Glan

Koordinierung und Förderung der Zusammenarbeit der verschiedenen Formen der Jugendarbeit im Kirchenkreis.

1.     Planung,Durchführung oder/ und Mitwirkung bei Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende.

2.     Förderung des ökumenischen Gedankens in der Jugendarbeit.

3.     Absprachen und Zusammenarbeit mit anderen Fachausschüssen und sonstigen Gremien und Diensten auf synodaler Ebene.

4.     Entsendung von Delegierten in synodale Gremien.

5.     Vorschlag von zwei Fachvertreterinnen und Fachvertretern an den KSV als Vertreterinnen und Vertreter der jüngeren Generation in der Kreissynode nach Artikel 99 Absatz2e KO.

6.     Beratung der Gemeinden, Nachbarschaften und Verbänden in Fragen der Jugendarbeit

7.     Mitwirkung und Vertretung der evangelischen Jugendarbeit des Kirchenkreises auf landeskirchlicher Ebene

?       Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugendarbeit und der Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland.
?       Entsendung von Delegierten zur Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland

8.     Mitwirkung und Vertretung der evangelischen Jugendarbeit des Kirchenkreises in der Öffentlichkeit

?      Jugendpolitische Arbeit
?      Entsendung von Delegierten in öffentliche Gremien.
?      Öffentlichkeitsarbeit
?      Mitarbeit im Kreisjugendring Bad Kreuznach e.V.

§ 3

Aufgaben des Fachausschusses

Die folgenden Aufgaben nimmt der Fachausschuss für Jugendarbeit  wahr:

1.      Aufsicht über die Arbeit des Arbeitsbereiches sowie über die Umsetzung der Konzeption. Dazu gehört insbesondere, die Dienststellenleitung regelmäßig zu beraten, zu begleiten und zu beaufsichtigen.

2.      Beratung der Kreissynode und des Kreissynodalvorstandes in Fachfragen. Der Fachausschuss hat Antragsrecht beider Kreissynode. Der Fachausschuss legt der Kreissynode jährlich einen schriftlichen Bericht vor.

3.     Fortschreibung der Konzeption des Arbeitsbereiches.

4.     Anhörung und Beratung bei der Anstellung und Entlassung der Dienststellenleitung.

5.      Anstellung, Eingruppierung und Höhergruppierung aller anderen haupt- und nebenberuflich Beschäftigten des Arbeitsbereiches im Rahmendes von der Kreissynode beschlossenen Stellenplanes, vorbehaltlich der aufsichtlichen Genehmigung.

6.      Beschluss der Dienstanweisungen sowie evtl. der Arbeitsplatzbeschreibungen auf Vorschlag der Dienststellenleitung.

7.     Gewährung von Urlaub, Sonderurlaub und Fortbildungsmaßnahmen der Dienststellenleitung (inder Regel durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden)

8.      Aufstellung des Haushaltsplans und des Stellenplans zur Vorlage an die Kreissynode.

9.     Entscheidung über Aufträgen von mehr als 5.000,00 € im Rahmen des von der Kreissynode beschlossenen Haushaltsplanes.

10. Entnahmen aus freien Rücklagen des Arbeitsbereiches. Ab einer Entnahme über 5000 Euro ist der KSV schriftlich zu informieren. Eine Entnahme aus der gebundenen Ausgleichsrücklage kann der Fachausschuss beim Kreissynodalvorstand beantragen.

11. Weitere, auf den Arbeitsbereich inhaltlich abgestimmte Aufgaben, können dem Fachausschuss vom KSV übertragen werden.

§ 4

Dienststellenleitung

Für die Führung der laufenden Geschäfte des Arbeitsbereiches wird nach Anhörung und Beratung des Fachausschusses durch den Kreissynodalvorstand eine Dienststellenleiterin bzw. ein Dienststellenleiter eingesetzt. Zu den Aufgaben der Dienststellenleitung gehören insbesondere:

1.     Vorbereitung zur Aufstellung des Haushaltsplans und des Stellenplanes im Rahmen des von der Kreissynode festgelegten Budgets.

2.     Bewirtschaftung des Haushaltsplans und Anordnungsberechtigung. Die „Sachliche Richtigkeit“ wird entweder durch die Stellvertretung oder durch die Verwaltung oder durch ein vom Fachausschuss bestimmten Mitglied desselben festgestellt.

3.     Vergabe von Aufträgen bis zu 5.000,00 € im Einzelfall.

4.     Vorbereitung der Anstellung, Eingruppierung und Höhergruppierung aller haupt- und nebenberuflich Beschäftigten des Arbeitsbereiches im Rahmen des von der Kreissynode beschlossenen Stellenplanes.

5.     Personalplanung und Personalauswahl sowie entsprechende Vorschläge an den Fachausschuss bei Einstellung und Entlassung der Mitarbeitenden.

6.     Erstellung der Dienstanweisungen zur Vorlage an den Fachausschuss

7.      Dienst- und Fachaufsicht über die Mitarbeitenden des Arbeitsbereiches.

8.     Gewährung von Urlaub, Sonderurlaub und Fortbildungsmaßnahmen der Beschäftigten des Arbeitsbereiches.

§ 5

Zusammensetzung und Amtszeit

1. Dem Ausschuss sollen  nicht mehr als 11 stimmberechtigte Mitglieder angehören:

a)    die/der vom Kirchenkreis An Nahe und Glan beauftragte Pfarrer(in) für die Jugend

b)    ein Mitglied des Kreissynodalvorstandes

c)     ein/e Vertreter/in des CVJM Kreisverbandes Nahe – Mosel - Hunsrück

d)    ein/e Vertreter/in der bündischen evangelischen Jugend - Nahe

e)    ein Mitglied aus dem Bereich der Schulen

f)       bis zu 4 Mitgliedern aus dem Bereich der Ehren- und Nebenamtlichen

2.     Beider Zusammensetzung der Ausschüsse sind die Nachbarschaften im  Kirchenkreis zu berücksichtigen. Weiterhin ist auf ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern zu achten.

3.     Für die Mitglieder können Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter benannt werden.

4.     Die Mitglieder müssen die Befähigung zum Presbyteramt haben. Art.44 Abs. 1 Satz 3der LKO  ("Sie müssen mindestens 18Jahre alt sein") findet keine Anwendung".

5.     Mindestens 2 Mitglieder des Fachausschusses müssen Mitglieder der Kreissynode sein.

6.     Die Kreissynode wählt die Mitglieder des Fachausschusses.

7.     Die Dienststellenleiterin bzw. der Dienststellenleiter nimmt in der Regel mit beratender Stimme an den Sitzungen teil.

8.     Der Fachausschuss kann zu seiner Beratung fachkundige Personen hinzuziehen.

9.     Die Mitglieder des Fachausschusses werden für die Amtsdauer der Kreissynode gewählt.

§ 6

Vorsitz des Fachausschusses

1.     Der /Die Vorsitzende des Ausschusses und sein /ihr Stellvertreter/Stellvertreterin werden auf Vorschlag des Ausschusses aus dem Kreis der Mitglieder des Fachausschusses von der Kreissynode gewählt.

2.      Die Vorsitzende bzw. der Vorsitzende, leitet dieSitzung und sorgt für die Ausführung der Beschlüsse.

§ 7

Arbeitsweise

1.      Der Fachausschuss tritt nach Bedarf zusammen,mindestens jedoch vier Mal jährlich. Er ist einzuberufen, wenn ein Drittel seiner gewählten Mitglieder oder der Kreissynodalvorstand dies verlangen.

2.      Die Einladungen ergehen unter Angabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vor der Sitzung.

3.      Für die Beratung und Beschlussfassung des Fachausschusses gilt Artikel 27 der KO sinngemäß.

4.      Über die Sitzungen des Ausschusses ist eine Niederschrift anzufertigen, die allen Mitgliedern sowie dem Kreissynodalvorstand zuzusenden ist.

§ 8

Geschäftsordnung

Weitere Einzelheiten können durch eine Geschäftsordnung geregelt werden, die vom Fachausschuss aufgestellt wird und der Genehmigung des Kreissynodalvorstandes bedarf.

§ 9

Schlussbestimmungen

1.      Diese Satzung tritt nach der Genehmigung durch die Kirchenleitung mit der Veröffentlichung im kirchlichen Amtsblatt in Kraft.

2.      Die Änderung und Aufhebung dieser Satzung bedarf der Beschlussfassung durch die Kreissynode und der kirchenaufsichtlichen Genehmigung durch die Kirchenleitung.

3.      Gleichzeitig tritt die Satzung für den Fachausschussfür Jugendarbeit des Kirchenkreises An Nahe und Glan vom 06. November 1993außer Kraft.